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Im Ibis Blog beschäftigen wir uns mit gesellschaftlichen Veränderungen, Phänomenen und Ideen: vom Themenbeitrag, über einen Einblick in unsere Projekte, bis hin zu Rezensionen.

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21.05.2026

Autorin: Mareike Schmidt

Veränderte Rahmenbedingungen in der Integrationsarbeit

Kommunale Integrationsarbeit steht unter immer stärkerem Druck. In vielen Städten und Landkreisen führen angespannte Haushaltslagen dazu, dass freiwillige Aufgaben zunehmend hinterfragt werden. Maßnahmen im Bereich Integration, Teilhabe und gesellschaftlicher Zusammenhalt geraten dabei besonders schnell in den Fokus von Einsparungsdebatten.


Gleichzeitig hat sich auch der politische und gesellschaftliche Diskurs verändert. Migration wird verstärkt problematisiert und Ausgaben in diesem Bereich kritischer bewertet. (vgl. Blogartikel „Ist die Zeit der Integrationskonzepte vorbei?)


Vor diesem Hintergrund gerät auch die strategische Planung verstärkt in den Blick. Insbesondere die Entwicklung von Integrationskonzepten wird zunehmend daraufhin hinterfragt, ob sie angesichts knapper Ressourcen notwendig und gerechtfertigt ist – zumal sie mit einem nicht unerheblichen finanziellen und personellen Aufwand verbunden sein kann.


Integration gelingt nicht von selbst

Aktuelle fachliche Einschätzungen zeichnen ein klares Bild: Integration gelingt dort, wo sie aktiv gestaltet wird. Das jüngst veröffentlichte Policy Paper des Kommunalen Qualitätszirkels Integration („Integration gelingt. 20 Jahre kommunaler Qualitätszirkel“) macht deutlich, dass Integration eine dauerhafte gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe ist, deren Erfolg maßgeblich von strukturellen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen abhängt.


Zugleich wird betont, dass eine Integrationspolitik, die sich ausschließlich auf Programme für Zugewanderte beschränkt, nur begrenzte Wirkung entfalten kann. Erfolgreiche Integration erfordert auch strukturelle Veränderungen und institutionelle Öffnungsprozesse. Sie ist damit als gesamtgesellschaftlicher Anpassungsprozess an eine zunehmend vielfältige Bevölkerung zu verstehen.


Dabei entstehen nachhaltige Erfolge vor allem dort, wo Integrationspolitik strategisch verankert ist, beispielsweise durch Integrationskonzepte, Koordinierungsstellen und ressortübergreifende, dauerhafte Zusammenarbeit.


Warum konzeptionelle Integrationsarbeit unverzichtbar ist

Auch wenn Vielfalt heute als Normalzustand verstanden wird und Kommunen das Zusammenleben insgesamt stärker in den Blick nehmen, ersetzt dies nicht den gezielten Blick auf integrationsspezifische Bedarfe. Unterschiedliche Ausgangslagen, wie zum Beispiel beim Zugang zu Bildung, Arbeit oder sozialer Teilhabe, bestehen weiterhin und erfordern spezifische Unterstützungsangebote. Integrationsarbeit bleibt damit ein eigenständiges Handlungsfeld, eingebettet in einen breiteren Ansatz für das Zusammenleben.


Ohne eine konzeptionelle Grundlage bleibt Integrationsarbeit häufig punktuell, reaktiv und wenig wirksam: Maßnahmen stehen unkoordiniert nebeneinander, Ressourcen werden ineffizient eingesetzt und zentrale Herausforderungen werden nicht systematisch erkannt, priorisiert und bearbeitet.


Gleichzeitig gewinnt die Frage der Legitimation an Bedeutung. In politischen Diskussionen wird zunehmend erwartet, dass Maßnahmen nachvollziehbar begründet werden können: Warum werden bestimmte Angebote gemacht? Welche Ziele werden verfolgt? Welche Wirkung wird erzielt?


Strategische Ansätze schaffen hier Transparenz und Orientierung. Sie helfen dabei, Bedarfe systematisch zu erfassen, Ziele zu definieren und Maßnahmen gezielt darauf auszurichten. Damit tragen sie nicht nur zur Wirksamkeit, sondern auch zur politischen und gesellschaftlichen Akzeptanz von Integrationsarbeit bei.


Wie konzeptionelle Arbeit unter erschwerten Bedingungen gelingen kann

Gleichzeitig ist klar: Viele Kommunen verfügen heute nicht mehr über die Ressourcen, umfassende und detaillierte Gesamtkonzepte zu entwickeln. Daher braucht es angepasste, pragmatische Ansätze:


Fokussierung statt Vollständigkeit: Nicht alle Themen können gleichzeitig bearbeitet werden. Entscheidend ist, zentrale Herausforderungen zu identifizieren, zu priorisieren und klare Schwerpunkte zu setzen – ggf. auch durch eine stärkere sozialräumliche Fokussierung auf bestimmte Quartiere oder Stadtteile mit besonderem Handlungsbedarf. Zudem können bereits vorhandene Konzepte wichtige Ansatzpunkte bieten, die überprüft, weiterentwickelt und stärker auf wenige zentrale Ziele ausgerichtet werden.


Teilkonzepte und modulare Strategien: Statt umfassender Gesamtstrategien können gezielte Teilkonzepte mit thematischen Schwerpunkten auf einzelne Bereiche der Integrationsarbeit (z.B. Wohnen, Bildung oder Arbeitsmarktintegration) sinnvoll sein. 


Ressourcen- und Potenzialanalyse: Neben Problemlagen sollten auch lokale Ressourcen und Potenziale systematisch in den Blick genommen werden. Studien zeigen, dass insbesondere lokale Narrative, engagierte Schlüsselpersonen und bestehende Netzwerke entscheidend dafür sein können, wie erfolgreich Integration vor Ort gestaltet wird. Unter schwierigen Rahmenbedingungen kann es daher besonders sinnvoll sein zu analysieren, welche Akteur*innen, positiven Erzählungen und vorhandenen Strukturen in einer Kommune aktiviert und gestärkt werden können, um Integrationsprozesse langfristig zu unterstützen.


Integration als Querschnittsaufgabe stärken: Ein weiterer möglicher Ansatz besteht darin, Fragen von Migration und Integration strategisch stärker in bestehende Regelsysteme und Verwaltungsstrukturen einzubetten. Relevante Themen werden dadurch direkt dort bearbeitet, wo sie entstehen. Gerade wenn Kommunen keine großen Integrationsstrukturen mehr aufrechterhalten können, wird es wichtiger, bestehende Institutionen stärker für die vielfältige Gesellschaft zu öffnen und entsprechende Kompetenzen innerhalb der Fachbereiche aufzubauen. 


Integrationsarbeit pragmatisch weiterdenken

Die aktuellen Entwicklungen verändern die Rahmenbedingungen für Integrationsarbeit – sie machen sie jedoch nicht überflüssig. Im Gegenteil: Gerade unter knappen Ressourcen und in einem kritischer werdenden politischen Umfeld wird deutlich, wie wichtig eine klare strategische Ausrichtung ist. 


Konzepte müssen dabei nicht umfassend oder aufwendig sein. Entscheidend ist, dass sie Orientierung bieten, Prioritäten setzen und vorhandene Ressourcen gezielt bündeln. Hierfür braucht es eine Analyse der aktuellen Situation: Was hat sich verändert? Wo bestehen zentrale Herausforderungen und an welchen Stellen braucht es gezielte Steuerung? Auch kleinere Formate wie Check-Ups, kurze Beteiligungsformate oder Workshops mit Fachakteur*innen können hierfür eine wichtige Grundlage schaffen und strategisches Handeln unterstützen. Umfang und Ausgestaltung entsprechender Prozesse sollten sich dabei an den jeweiligen Rahmenbedingungen und Handlungsspielräumen vor Ort orientieren.

21.05.2026

Autorin: Mareike Schmidt

Kommunale Integrationsarbeit unter Druck

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben viele Kommunen Integrationskonzepte entwickelt, um Zugewanderte und Schutzsuchende besser in Bildung, Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Teilhabe einzubinden. In vielen Städten und Landkreisen wurden entsprechende Strategien verabschiedet und teilweise mehrfach fortgeschrieben.


In den letzten Jahren hat sich jedoch eine fachliche Debatte darüber entwickelt, wie zeitgemäß solche Konzepte und der ihnen zugrunde liegende Integrationsbegriff noch sind. Migration ist heute ein Normalzustand moderner Gesellschaften und die gesellschaftliche Realität ist weit über die bloße Frage der Zuwanderung von Heterogenität geprägt.


Während Integrationsarbeit insbesondere im Zuge der Zuwanderung von Geflüchteten seit 2015/2016 vielerorts ausgebaut und gezielt weiterentwickelt wurde, stehen kommunale Haushalte seit einigen Jahren zunehmend unter Druck. Dadurch geraten freiwillige Aufgaben rund um Integration, Diversität und gesellschaftlichen Zusammenhalt schneller zur Disposition. Davon betroffen sind nicht nur strategische Konzepte, sondern auch entsprechende Stellen, Projekte und Unterstützungsstrukturen vor Ort. In zahlreichen Kommunen sind zusätzliche Maßnahmen in diesen Bereichen nur noch im Rahmen externer, zeitlich begrenzter Förderprogramme umsetzbar – und damit strukturell nicht dauerhaft abgesichert, selbst dann, wenn vor Ort langfristig Bedarfe vorhanden sind. 


Hinzu kommt, dass die Notwendigkeit entsprechender Strategien in diesem Themenfeld politisch nicht überall selbstverständlich gesehen wird. Die Gestaltung von Integration und Zusammenleben wird häufig als zusätzliche Aufgabe wahrgenommen, für die angesichts knapper Haushalte vielerorts immer weniger Ressourcen bereitgestellt werden. Politische Mehrheiten für die Entwicklung oder Fortschreibung von Konzepten sind unter diesen Rahmenbedingungen schwerer zu erreichen.


Zudem hat sich auch der politische und gesamtgesellschaftliche Diskurs über Migration, Integration und Vielfalt im Laufe der letzten Jahre stark verändert. Rechtspopulistische Parteien haben an Einfluss gewonnen, Zuwanderung, auch aus Fluchtgründen, wird zunehmend problematisiert und Vielfalt stößt in Teilen der Gesellschaft auf Ablehnung. In diesem Zusammenhang werden entsprechende Maßnahmen und Ausgaben immer häufiger kritisch hinterfragt und nicht selten im Kontext allgemeiner Verteilungskonflikte diskutiert.


Angesichts dieser Entwicklungen drängt sich die Frage auf, ob Integrationskonzepte überhaupt noch zeitgemäß sind, oder es andere Ansätze braucht?


Herausforderungen für das Zusammenleben werden komplexer

Kommunen sind die Orte, an denen gesellschaftliche Veränderungen unmittelbar sichtbar und spürbar werden. Viele Städte und Gemeinden sehen sich mit multiplen, verwaltungsressortsübergreifenden Herausforderungen konfrontiert, die das lokale Zusammenleben in all seiner Heterogenität betreffen. Vielerorts prägen wachsende soziale Ungleichheit, unterschiedliche Lebensrealitäten innerhalb von Städten und Quartieren sowie ein Nebeneinander verschiedener Bevölkerungsgruppen das lokale Zusammenleben. Begegnungen zwischen unterschiedlichen sozialen und kulturellen Milieus finden dabei nicht immer selbstverständlich statt. Dadurch können Unsicherheiten, Vorurteile und gegenseitiges Misstrauen entstehen oder sich verstärken: zwischen Personen mit und ohne Behinderungen oder Zuwanderungsgeschichte, zwischen sozio-ökonomisch unterschiedlich aufgestellten Menschen, Menschen verschiedenen Alters, sexueller oder politischer Orientierung.


Dies führt auch dazu, dass sich viele Bürger*innen in ihren Städten und Quartieren zunehmend unsicher fühlen. Oft wird das subjektive Sicherheitsgefühl meist weniger durch konkrete Erfahrungen vor Ort geprägt, als vielmehr durch öffentliche Debatten, mediale Berichterstattung und Inhalte in sozialen Medien.


Dies schlägt sich auch im rückgehenden Vertrauen in staatliche Institutionen und demokratische Prozesse nieder: Laut Ipsos Populist Report 2025 nehmen 77% der Menschen in Deutschland die Gesellschaft als gespalten wahr; 68% sind der Ansicht, dass sich das Land insgesamt negativ entwickelt und es wird von einem wachsenden Misstrauen gegenüber politischen Akteur*innen, und Institutionen berichtet. 


Strategische Ansätze neu denken

Die beschriebenen Entwicklungen zeigen: Einerseits besteht weiterhin ein hoher Bedarf an strategischen Ansätzen, um gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und das Zusammenleben vor Ort zu gestalten. Andererseits wird es unter den aktuellen Rahmenbedingungen schwieriger, umfassende Konzepte politisch zu legitimieren, finanziell abzusichern und nachhaltig umzusetzen.


Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele Kommunen weniger die Frage, ob strategisch gearbeitet werden soll, sondern wie. Aus der Praxis lassen sich derzeit zwei zentrale Entwicklungsrichtungen beobachten:


1. Fokus schärfen: 

Eine Möglichkeit besteht darin, die bestehenden Ansätze bewusst zu fokussieren und stärker auf die zentralen Stellschrauben gelingender Integration auszurichten. Viele Konzepte sind über die Jahre sehr umfangreich geworden: Sie umfassen zahlreiche Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen, ohne dass immer klar erkennbar ist, was tatsächlich priorisiert werden sollte. Vor diesem Hintergrund rückt stärker die Frage in den Mittelpunkt, welche Ansätze unter begrenzten Ressourcen tatsächlich wirksam und umsetzbar sind.


Im Kern geht es darum, zwischen grundlegenden Bausteinen und ergänzenden Maßnahmen zu unterscheiden und klare Prioritäten zu setzen. Ein solcher Ansatz kann dazu beitragen, die Integrationsarbeit klarer auszurichten, ihre Wirksamkeit zu erhöhen und sie zugleich gegenüber Politik und Öffentlichkeit besser zu begründen. Dadurch gelingt es, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen handlungsfähig zu bleiben und Integration weiterhin aktiv zu gestalten. (vgl. Blogartikel zu Integrationskonzepten)


2. Integrationsarbeit weiterentwickeln:

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Fokus über klassische Integrationskonzepte hinaus zu erweitern und Fragen von Teilhabe, Vielfalt und Zusammenleben stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Integration wird dabei nicht aufgegeben, sondern in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Einige Kommunen gehen diesen Weg bereits (vgl. Blogartikel zu Vielfaltskonzepten). Ein solcher Ansatz stößt häufig auf eine hohe Akzeptanz, da er stärker auf die gesamte Stadtgesellschaft ausgerichtet ist und das Leitbild verfolgt, dass alle am Zusammenleben teilhaben sollen – unabhängig von Aspekten wie Herkunft, körperlicher oder geistiger Verfassung oder sozioökonomischer Lage.


In jedem Fall führt ein gut erarbeitetes Konzept nicht automatisch zu „mehr Maßnahmen“, sondern unterstützt vielmehr dabei, vorhandene Aktivitäten zu bündeln und Ressourcen gezielt einzusetzen. Ein besonderer Mehrwert liegt zudem im Prozess selbst: Im moderierten Austausch der unterschiedlichen Akteur*innen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft werden die spezifischen Herausforderungen und Bedarfe vor Ort gemeinsam analysiert, unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Dadurch entstehen neue Kooperationen, Netzwerke und ein gemeinsames Verständnis für lokale Herausforderungen. Gerade diese gemeinsame Analyse- und Verständigungsphase bildet häufig eine zentrale Grundlage dafür, dass Strategien später auch tatsächlich getragen und umgesetzt werden.


Für Kommunen kann gerade die Fortschreibung oder Weiterentwicklung bestehender Konzepte eine Chance sein, aktuelle Herausforderungen neu zu bewerten, Prioritäten zu setzen, vorhandene Ressourcen zu bündeln und die Zusammenarbeit vor Ort weiter zu stärken.


Fazit: Brauchen Kommunen noch Integrationskonzepte?

Die Frage, ob Integrationskonzepte noch zeitgemäß sind, lässt sich nicht allein am Begriff festmachen. Fest steht: Die Herausforderungen für das Zusammenleben vor Ort werden komplexer, während die Handlungsspielräume vieler Kommunen kleiner werden. 


Gerade die Fortschreibung oder Weiterentwicklung bestehender Konzepte ist eine Chance, aktuelle Herausforderungen neu zu bewerten, Prioritäten zu setzen, vorhandene Ressourcen zu bündeln und die Zusammenarbeit vor Ort weiter zu stärken.


Entscheidend ist dabei weniger die Bezeichnung eines Konzepts als vielmehr die Frage, wie Kommunen tragfähige und realistische Ansätze entwickeln können, um das Zusammenleben in  einer von Heterogenität geprägten Gesellschaft zu gestalten und Teilhabe zu fördern. Die beiden skizzierten Wege bieten hierfür unterschiedliche Perspektiven.

Bild: Foto von Benjamin Thomas auf Unsplash

Oktober 2024

Autorin: Mareike Schmidt

Die Gestaltung von öffentlichen Räumen nimmt in der Stadtentwicklung eine zunehmend wichtige Rolle ein. Schließlich sind öffentliche Räume mehr als nur physische Orte. Als Schauplätze des sozialen Miteinanders wird Ihnen das Potenzial zugeschrieben, Kontakt und Austausch zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und damit den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Gerade in Quartieren mit einem hohem Migrationsanteil werden öffentliche Räume als wichtige Ressource für die Verbesserung des sozialen Miteinanders betrachtet…

Oktober 2024

Autorin: Mareike Schmidt

Kommunen sind die entscheidenden Orte für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt. In den Gemeinden, Städten und Landkreisen gestalten die Menschen ihren Alltag und begegnen sich. Hier nutzen sie Ressourcen und haben idealerweise Zugang zu Bildung, Arbeit, Beratung, Gesundheitsdiensten und Freizeitangeboten. Entsprechend ist die Palette dessen, was Kommunen zur Förderung von Integrationsprozessen beitragen können, breit. Die Betonung liegt hier jedoch auf „können“ – denn: für den Großteil der Integrationsaufgaben gibt es keine gesetzlich verankerte Pflicht. Integration muss sich eine Kommune leisten wollen und können….  


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